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GIRLMONSTER #12

FR 28.01. KMH Beginn: 20:30 // Preis: 12€ / 8€ erm.

Das Künstlerinnenkollektiv Chicks On Speed lädt zum Happening-Spektakel! Immerhin gibt es viele Dinge, die im Sumpf von „contemporary“ zu verschwinden drohen, noch nicht aufgetaucht sind oder gar völlig falsch verstanden werden. Kunst lebt vom Kontext und hier wird einer neu geschaffen. Im Hier und Jetzt genießt beispielsweise die Gesellschaft des Spektakels einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, findet das Londoner PIL AND GALIA KOLLECTIV (UK) und strebt in der Lecture eine entsprechende Umdefinition des Begriffes an. Und nicht nur das. Es geht um Bewegungen, um Performance und Video Art, um Voodoo und um Chanel. ANAT BEN-DAVID (UK) und ALEX MURRAY-LESLIE (ES) präsentieren eine exklusive Live-Performance, ABIDJANINSKI (HH) bietet in einem installativen Pop-Up-Voodoo-Store Luxus und Fluxus feil. Musikalisch wird es selbstverständlich auch: GO CHICK – die taiwanesische All-Female-Punk-Antwort ist zum ersten Mal in Hamburg zu Gast. Das wird schwitzig!! Durch den prallgefüllten Abend führt MELISSA LOGAN – höchstpersönlich. ART, MUSIC, FASHION, ACTION!

VON UND MIT Chicks on Speed, GO CHICK, Pil and Galia Kollectiv, Anat Ben-David, Abidjaninski

GIRLMONSTER ist eine Produktionsserie von Chicks on Speed und Kampnagel.

FR28.01. 20:30
8 € – 12 €

 

Text via Kampnagel

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Veranstaltungstip: ‘FESTIVAL RUE PRINCESSE’ auf Kampnagel

Rue Princesse 07.-09. Okt

Das Missy Magazin sagt:

‘Monika Gintersdorfer ist unsere Frau von Rolle vorwärts in der aktuellen Missy. Darin stellt Sie ihr Projekt “Rue Princess” vor, dass Sie zusammen mit Knut Klassen und deutschen sowie ivorischen KünstlerInnen erarbeitet hat. Kommendes Wochenende kann man das Ergebnis live begutachten – beim zugehörigen Festival auf Kampnagel in Hamburg.

Wann & Wo?
Donnerstag, 7. Oktober 2010, ab 18 Uhr
Freitag, 8. Oktober 2010, ab 18 Uhr
Samstag, 9. Oktober 2010, ab 19 Uhr
Kampnagel Hamburg, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

Monika Gintersdorfer erzählt in Missy wie die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Hamburg mit Abidjan lief und warum sie Zukunft hat (Protokoll Elise Graton):

Es gibt Leute, die glauben, dass irgendwas bei uns nicht stimmt, dass es doch rassistisch oder inkorrekt sei, wie wir in unseren Stücken mit ivorischen und deutschen DarstellerInnen arbeiten und dadurch eine unterschiedliche Körperlichkeit sichtbar wird. Kritiker spielen das häufig gegeneinander aus. Sie sind fasziniert von den afrikanischen Darstellern und schämen sich gleichzeitig für das eigene Europäische. Da liegt ein Missverständnis vor. Denn es geht bei uns nicht um Wettbewerb zwischen den Identitäten, sondern darum, gemeinsam Differenzen zu beschreiben. Mein Projektpartner Knut Klaßen und ich arbeiten seit 2005 mit ivorischen Künstlern und insbesondere mit dem Choreografen und Sänger Franck Edmond Yao zusammen. Eine unserer ersten gemeinsamen Arbeiten, die Serie „Ob du willst oder nicht, du musst“ lief 2006 im Prater, aber wir haben nicht viele Karten verkauft. Im Zentrum stand eine Inszenierung über die schwelende politische Krise in der Elfenbeinküste, nicht gerade Topthema in Deutschland und in seiner Komplexität schwer zu vermitteln.

Verständlich, denn es ist auch eher einem Zufall zu verdanken, dass ich mich überhaupt für das Thema interessiere. In Hamburg habe ich den ivorischen Modedesigner Bobwear kennengelernt, der mich zu Musik- und Tanz-Shows mitgenommen hat. Von allein wäre ich nie darauf gestoßen. Aber mir gefiel sofort, dass diese Szene aus Riesenangebern zu bestehen schien, die bei jeder Gelegenheit rhetorisch, gesanglich und tänzerisch performen können. Das liegt mir als Theaterregisseurin: Wagemut und Spinnertum, wobei es nie um Perfektion geht, sondern um Behauptung und Stil. Man kann mit ihnen gleich loslegen und es entstehen starke Auftritte.

Erstmals breiter wahrgenommen wurden wir ab 2008 mit „Othello, c’est qui“, in dem Franck und die Schauspielerin Cornelia Dörr ihre Sicht auf das Shakespeare’sche Original zeigen. Die Auseinandersetzung mit einem solchen Klassiker bietet dem Publikum ein klares Bezugsfeld, und da hat dann jeder erkannt, was Franck auf der Bühne macht. Von da an haben wir mit immer wechselnden KünstlerInnen kooperiert, etwa mit dem amerikanischen Tänzer Richard Siegal für den letzten Teil unserer Reihe „Logobi“.

„Rue Princesse“ ist unser bisher größtes Projekt: Über fünfzehn KünstlerInnen aus Deutschland haben wir für jeweils zwei Wochen nach Abidjan eingeladen. Es geht wieder um ivorische Themen, nämlich die Verbindung von Politik, Showbiz und Religion, den drei aktuell wichtigsten Kräften im Land. Noch vor Kurzem herrschte Bürgerkrieg – die Lage ist bis heute instabil. Zur gleichen Zeit ist aber Coupé-Décalé, eine neue Musik- und Tanzform entstanden, die eine eigenwillige Erfolgsgeschichte erzählt und nun afrikaweit sehr populär geworden ist. Die Erfinder dieses Stils, die zwischen Paris und Abidjan pendeln, nennen sich nicht umsonst „Jet Set“. Ein Muss für die Szene sind die Clubs an der Rue Princesse, auch bekannt als größte Vergnügungsmeile Westafrikas.

Für das Projekt haben wir KünstlerInnen aus Deutschland nach Abidjan gebracht, die in ihrer Arbeit ähnliche Themen behandeln und in ihrer eigenen Karriere Musik, Politik und Kunst verbinden: Leute, die schnell reagieren und innerhalb weniger Tage eine Show oder einen Song raushauen. Auch wenn die Technik unter der Hitze gelitten hat, ist viel entstanden: Das VideokünstlerInnen-Duo AlexandLiane hat einen Film über die Tänzer des Coupé-Décalé gedreht. Jacques Palminger und Erobique haben mit dem Sänger Shaggy Sharoof den Song „Totaler Spinner“ aufgenommen, der jetzt in Deutschland beim Label Staatsakt erscheint. Melissa Logan von den Chicks on Speed und Nadine Jessen, die in Hamburg gemeinsam die Girlmonster- Abende veranstalten, ließen feministische elektronische Musik auf Coupé-Décalé treffen.

Die Kooperationen laufen nicht nur zwei Wochen, sondern bestenfalls langfristig – sowohl in Abidjan als auch in der deutschen Szene. Im Moment sieht es so aus, als würde das klappen: Girlmonster sind im Juni mit Shaggy Sharoof und Gadoukou la Star durch die Clubs von Abidjan getourt und ab August kommen ivorische Künstler nach Deutschland, unter ihnen die Arrangeure Champy Kilo und Elvis Seconde. Wenn wir Glück haben, wird daraus ein ganz neuer Stil entstehen.’

Text via Missy Magazin

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BLOCKPARTY! MEETS SILLY WALKS DISCOTHEQUE

SA 28.08. Kampnagel – K1

Beginn: 23.00 Uhr // Eintritt 8€

Pump das Volumen auf! Die beiden großen Hamburger Soundsystems Blockparty und Silly Walks Discotheque haben sich zusammen getan – im Zeichen des „Ghetto Bass“, der derzeit weltweit die Favelas, Barrios und Townships rockt. Blockparty spielen ihr Set in bester Bronx-Tradition, ein bisschen oldschool, mit viel Kraftwerk-Beats und früher Rapmusik, mit Baile Funk und Miami Bass bis sich die Boxen biegen. Silly Walks Discotheque sind und bleiben Hamburgs führendes Reggae-Soundsystem, aber wenn Selektor Olli der Sinn danach steht, bringt er die Menge auch gerne mit Kuduro, Kwaito und anderen Afro-Beats zum Durchdrehen. Bass lastiges Material bis in den frühen Morgen – schon im letzten Jahr das Party-Highlight des Festivals.

SA 28.08. 23:00 8 € Kampnagel Kasse / Ticketonline
Info via Kampnagel

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29.8. BLOCKPAAAAAAAAAARTY!!!!!

fler29augusto.smaal

BLOCKPARTY! MEETS SILLY WALKS DISCOTHEQUE
Sa. 29.08.2009
Kampnagel Sommerfest
Jarrestrasse 20 – Hamburg Barmbek
23:00 Uhr
8 Euro Eintritt

Zwei fette Soundsysteme treffen sich an der Ecke. Sagt das eine: “Wollt ihr was in unser Poesiealbum schreiben?” Das Andere: “Weiß nicht, aber meine Lieblingsfarbe ist so 10 000 Watt, wenn Du das wissen wolltest. ” das eine: “Echt? Unsere auch! Dann lass uns doch einen riesig lauten Elefanten in die Kampnagel Hallen schieben und zusammen mit ihm spielen!” Das andere: “Genauso machen wir’s. Und bring doch noch ein paar erfrischende Früchte mit!” Das Eine: “Ist gebongt, bis gleich!” Das andere: “Word!”

mEier, BLOCKPARTY

DE TROPIX will be rockin’ the house!!!

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Girlmonster #6: Chicks on Speed, New York : The Revenge of the Girlmonster

girlmonster#6

SA 23.05. Kamnagel /  21:00

Der letzte Girlmonster Abend in dieser Spielzeit und zum Spezialpreis mit Girlmonster #5 zu haben: WE ARE THE WORLD aus L.A. werden nach der Art Performance am Donnerstag nun eines ihrer hochgehypten glitschig-rohen Dance-Floor-Theater-Konzerte geben, ANAT BEN-DAVID (UK) von den CHICKS ON SPEED wird als Performerin auftreten und Valerie Solanas´ S.C.U.M. Manifesto zur Grundlage nehmen. Und die Lecture kommt vom W.A.G.E. Kollektiv (US), die sich gemeinsam für die Rechte und die angemessene Bezahlung von Künstlern einsetzen.

Mehr Info hier

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Girlmonster #5: Chicks on Speed, New York :FUTURE FEMINIST

girlmonster#5

DO 21.05. Kampnagel /21:00
Performance Art, Musik, Theorie und Videokunst vereinen sich in der GIRL MONSTER Reihe zum stimulierenden Gesamtkunstwerk: art, music and action!
Ausgabe Nummer 5 mit Danielle Wilde (AUS) und einer Lecture über Cross-Bestäubungen von Kunst, Design und Wissenschaft, stampfenden Beats in der Science-Ficition-Disco der gebürtigen Finnin HK 119, einer Art-Performance von WE ARE THE WORLD, dem next big thing aus LA, und einem Video-Screening, kuratiert vom britischen PIL AND GALIA KOLLECTIV.

Mehr Information  hier

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GIRLMONSTER #4

MI 22.04. Kampnagel

In einer Welt aus Schwarz und Weiß ist Grau das bunte Dazwischen. Und bunt ist queer. 
Am vierten GIRL MONSTER-Abend sind die mitunter queersten Künstlerinnen zum ersten Mal in Hamburg zu erleben. Der dritte Weg ist das Ziel zum dritten Geschlecht! 
JD Samson und Johanna Fateman haben mit ihrer Band Le Tigre Musikgeschichte geschrieben. Mit ihrem neuen Kunst-Musik-Performance-Projekt MEN vertreten sie weiter ihren Glauben an das radikale Potential von Tanzmusik. Michael O’Neill und Ginger Brooks Takahashi (früher Mitglieder der Indie-Band The Ballett) und die Künstlerin Emily Roysdon komplettieren das Kollektiv.

“This is the beginning people, of a huge revolution. Dance/disco/queerness. Bring it back people. Cut your jeans into short ass shorts. Wear a tank top and just f—–g dance. For feeling it sake!” (J.D. SAMSON)

Das Bunte Dazwischen präsentiert Ginger Brooks Takashi in eigener Person: Gerade noch Musikerin bei MEN, steht sie auch stellvertretend für das feministisch-genderqueere Künstlerkollektiv LTTR als Performance Künstlerin auf der Bühne und reißt alle gängigen Vorstellungen von Geschlecht und Kunst nieder.
Die Lecture zum Thema hält VAGINAL DAVIS. Die Drag Queen aus Los Angeles wird von ihrem Leben zwischen allen Normen berichten. All genders are welcome!!

[KURATIERT VON] Alex Murray-Leslie und Melissa Logan [KONZEPT] Chicks on Speed [MIT] MEN, Ginger Brooks Takashi, VAGINAL DAVIS 

MI22.04. 22:00
15 € – 8 € TICKET Direkt über Ticketonline zzgl. VVK-Gebühren

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